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Wasch-Tipps

Wasch-& Pflege-Ratgeber

Damit unsere Nachtwäsche und Bademode Ihnen viele Jahre Freude bereitet, sollten Sie immer die eingenähten Pflegehinweise der Rösch Fashion GmbH & Co. KG beachten. Diese sind bei Oberteilen, Nachthemden und Kleidern an der linken Innenseite eingenäht, meist eine Handbreit vom unteren Bund entfernt. Bei Hosen findet sich die Pflegeanleitung meist am Gesäß.

Eine unsachgemäße Pflege der Textilien kann zum Verziehen, Einlaufen oder Abfärben führen und Applikationen wie Stickereien, Drucke oder Strass-Steine können ebenfalls beschädigt werden. Damit Sie lange mit den Kleidungsstücken von Rösch, Féraud und BeeHappy zufrieden sind, stellt Ihnen der Rösch Fashion Shop hier ein paar der wichtigsten Tipps zum Waschen Ihrer Nachtkleider, Pyjamas, Strandkleider, etc. vor.

Vor dem Waschen:

  • leeren Sie die Taschen der Kleidungsstücke, denn metallische Gegenstände können die Waschtrommel beschädigen oder Taschentücher auf den gesamten Inhalt fusseln
  • schließen Sie Reißverschlüsse und Haken und verknoten Sie Bändel
  • schwere Flecken sollten Sie vorher behandeln (Tipps hierzu in unserer Rubrik Fleck-Entfernung durch Hausmittel)
  • sortieren Sie die Wäsche nach Farben, um Verfärbungen zu vermeiden
  • verpacken Sie feine Textilien wie z.B. Nachtkleider, Negligees oder Unterwäsche in einem Wäschesack, um das Schleudern ein wenig abzuschwächen
  • feine Wolle, bedruckte oder mit Strass besetze Nachtwäsche, Homewear und Strandmode sollten Sie auf die linke Seite drehen, sodass die Innenseite nach außen schaut. Dadurch blassen die Drucke nicht so leicht aus und die Applikationen Ihrer Textilien bleiben Ihnen lange erhalten.

Die richtige Waschtemperatur

  • verschließen Sie die Waschmaschine komplett und wählen Sie das richtige Waschprogramm aus
  • setzen Sie die Temperatureinstellung so warm wie nötig und so kühl wie möglich, dies senkt den Energieverbrauch und spart Geld. Die Energiekosten einer 60°C Wäsche sind fast so hoch wie 2mal eine 40°C Wäsche oder 3mal eine 30°C Wäsche.
  • in einem durchschnittlichen Privathaushalt ist ein Waschgang bei 20°C, 30°C oder 40°C meist ausreichend, stark verschmutze oder mit Mikroorganismen belastete Textilien sollten bei 60° gewaschen werden
  • generell ist eine 60°C-Wäsche mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel rund alle 2-4 Wochen sinnvoll, um die Vermehrung von Bakterien in der Waschmaschine einzudämmen, bei einem Hartnäckigen „Biofilm“, sollte Sie ausnahmsweise eine Kochwäsche mit Vollwaschmittel und 90°C / 95°C vornehmen

Als Richtwerte können gelten:

  Handwäsche, Handwaschgang

empfindliche Wolle, Seide
Sie sollten nur entsprechend gekennzeichnete Wolle oder Seide in der Maschine im extrem schonenden Handwaschgang waschen (nicht zu verwechseln mit dem oft als Wollwaschgang bezeichneten Feinwaschgang).

  20° C, 30°C, 40°C

für farbige, leicht bis normal verschmutzte Textilien

  60°C

für Unterwäsche, Weißwäsche und farbige, stark verschmutzte Textilien

  90°C , 95°C

im Allgemeinen nicht erforderlich, kann jedoch genutzt werden für strapazierfähige Textilien, deren Mikroorganismen abgetötet werden sollen, z.B. Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche

 

  • achten Sie immer auch auf die Richtwerte der Maschinen-Hersteller und die Angaben der eingenähten Pflegehinweise
  • dosieren Sie das Waschmittel entsprechend des Hersteller-Hinweises, eine zu geringe oder zu starke Dosierung kann Ihre Nachtwäsche, Homewear und Strandkleidung beschädigen

  Die richtige Waschmittel-Dosierung

Die richtige Menge steht auf der Verpackung Ihres Waschmittels und richtet sich nach folgenden Punkten:

  • Wie schmutzig ist Ihre Wäsche?
    • Leicht: keine Flecke, normal benutzt und verschwitzt
    • Normal: wenige, sichtbare aber leichte Flecken; auch sinnvoll bei Bettwäsche und Handtüchern die mehrmals benutzt wurden
    • Stark: hartnäckige Flecken
  • Wie hart ist das Leitungswasser?
    • diese Information erhalten sie über ihr örtliches Wasserwerk
  • Wie voll beladen Sie die Trommel?
    • die auf der Packung angegebenen Mengen gelten in der Regel für eine Trommelfüllung von 4,5 Kilogramm; reduzieren oder erhöhen Sie die Waschmittelmenge, je nach Größe und Beladung ihrer Trommel

Das richtige Waschmittel

Für einen durchschnittlichen Haushalt sind drei verschiedene Arten von Waschmitteln meist ausreichend: Vollwaschmittel, Colorwaschmittel und Feinwaschmittel.

Vollwaschmittel für Weißes

Vollwaschmittel eignet sich für alle Programme und alle Waschtemperaturen. Vollwaschmitteln sind Bleichmittel und optische Aufheller zugesetzt. Sie sind dafür da, weiße Wäsche wieder weiß zu machen. Für Buntes eigenen sich Vollwaschmittel daher auf Dauer nicht.

Verschiedene Test haben gezeigt, dass flüssige Vollwaschmittel in Ihrer Waschwirkung schwächer sind als Pulverwaschmittel, da hier keine Bleichmittel enthalten sind, sondern nur optische Aufheller. Auf lange Sicht lassen sie Ihre Wäsche daher vergrauen. Da flüssige Waschmittel keine Zeolithe zur Wasserenthärtung enthalten, hinterlassen sie keine weißen Rückstände auf der Wäsche. Sollte es bei Pulver-Vollwaschmittel zu weißen Flecken kommen, lassen sich diese meist durch Ausbürsten, Abklopfen oder feuchtes Abwischen entfernen.

Für Unterwäsche, Bettwäsche, Handtücher sowie Wäsche, die mit Haustieren in Berührung kam, ist die Anwendung eines bleichmittelhaltigen Vollwaschmittels bei 60°C aus hygienischen Gründen empfehlenswert.

Colorwaschmittel für Buntes

Colorwaschmittel enthalten in der Regel weder Bleichmittel noch optische Aufheller, egal ob in flüssiger oder pulverisierter Form. So erhalten sie, im Gegensatz zu Vollwaschmitteln, die Farben der Kleidungsstücke besser. Es kann jedoch vorkommen, dass auch in Colorwaschmitteln optische Aufheller enthalten sind. Hier ist vor allem bei pastellfarbener Nachtwäsche Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall sollten Sie die Angaben auf dem Waschmittel genau nachlesen.

Colorwaschmittel enthalten oft Zusätze, die vor dem „Ausbluten“ der Farben schützen. Zum Schutz der Wäsche vor Verfärbungen, sollte Buntwäsche jedoch trotzdem stets vorsortiert werden; d.h. stark abfärbende Wäsche sollten Sie separat und Helles und Dunkles getrennt waschen.

Bei Colorwaschmittel in Pulverform können auf Grund der eingesetzten Zeolithe weiße Rückstände in der Wäsche verbleiben. Diese können Sie meist durch Ausbürsten, Abklopfen oder durch feuchtes Abwischen entfernen. Wie auch beim Vollwaschmittel wird beim Colorwaschmittel in Pulverform üblicherweise eine stärkere Waschwirkung als bei Flüssigwaschmitteln erzielt.

Die Waschtemperaturbereiche liegen meist zwischen 20°C und 60°C.

Feinwaschmittel für Wolle und Feines

Auch Feinwaschmittel enthalten, wie Colorwaschmittel, keine Bleichmittel oder optischen Aufheller. Ihr meist niedriger pH-Wert macht sie besonders geeignet für die schonende Wäsche empfindlicher Textilien. Die Waschtemperaturbereiche liegen zwischen 20°C und 40°C.

Feinwaschmittel sind oft nicht für Wolle oder Seide geeignet und schädigen Naturfasern. Daher sollten sie für Wolle und Seide nur spezielle Woll-und Seidenwaschmittel verwenden.

Weichspüler – ja oder nein?

Vorteile:

  • frischer Duft
  • hoher Tragekomfort
  • verringerter Bügelaufwand
  • Schutz der Fasern und Farbe
  • verlängerte Haltbarkeit
  • verringerte elektrostatischen Aufladung bei synthetischen Materialien

Nachteile:

  • bei weißer Wäsche kann es zu Verfärbungen kommen
  • Weichspüler ist für Microfasern nicht geeignet, da er diese verklebt und zerstört; hier kann es außerdem zu starkem Pilling kommen
  • beim Tragen der mit Weichspüler gewaschenen Textilien können Chemikalien über die Haut oder die Atemwege in den Körper gelangen und dort eventuell allergische Reaktionen auslösen
  • verringerte Wasseraufnahmefähigkeit
  • zusätzliche Umweltbelastung, da Restchemikalien ins Abwasser gelangen

 

Hygienespüler – ja oder nein?

Wenn Sie gesund sind, ist der Einsatz von Hygienespüler in der Regel nicht notwendig, da die Bakterien auf der Kleidung meist von Ihrer Haut selbst stammen.

In Ausnahmefällen, z.B. bei Krankheiten oder beim anderweitigen Kontakt mit Keimen kann es trotzdem notwendig sein, dass Sie diese Keime abtöten.

Kann ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel in Pulverform bei mindestens 40°C Waschtemperatur verwendet werden, wird auch in diesen Fällen kein Hygienespüler benötigt. Vollwaschmittel in flüssiger Form oder Colorwaschmittel helfen hier nicht.

Ein Ausnahmefall sind Pilzerkrankungen. Hier sollte Sie die Wäsche separat bei 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel in Pulverform waschen.

Hygienespüler machen dann Sinn, wenn spezielle, empfindliche Textilien nicht heiß oder mit bleichmittelhaltigem Vollwaschmittel gewaschen werden dürfen.

Verfärbungen vermeiden

Um Waschverfärbungen zu vermeiden, sollten Sie folgendes beachten:

  • achten Sie immer auf Hinweise auf der Pflegekennzeichnung (z.B. „separat waschen“ oder „mit ähnlichen Farben waschen“)
  • weiße Textilien sollten Sie ausschließlich mit anderen weißen Textilien waschen und niemals mit Buntwäsche oder Pastelltönen mischen
  • waschen Sie ähnliche Farben miteinander, so fällt leichtes Abfärben nicht auf
    nach einem Buntwaschgang können Sie die Waschmaschine leer durchspülen, so vermeiden Sie Farbrückstände in der Waschmaschine
  • neue Textilien mit intensiven Farben sollten Sie vor dem Waschen in der Waschmaschine per Hand separat waschen, so sehen Sie ob die Textilien abfärben und überschüssige Farbstoffe werden entfernt
  • um die Verfärbung durch die Farbstoffpartikel zu vermeiden, sollte Sie das Flusensieb regelmäßig säubern

 

Pflegekennzeichen: Waschmaschinenwäsche

Textilien, die mit diesen Symbolen gekennzeichnet sind, dürfen in der Waschmaschine gewaschen werden. Dabei dürfen Sie die auf dem Waschbottich des Etiketts angegebene Temperatur nicht überschreiten.

Pflegekennzeichen: Feinwäsche

Dieses Symbol bedeutet, dass der Artikel in der Waschmaschine nur im Schon- bzw. Feinwasch-Programm gewaschen werden darf. Auch hier dürfen Sie die angegebene Temperatur nicht überschreiten.

Sowohl der „Pflegeleicht“- als auch der Feinwaschgang arbeiten mit geringer Temperatur und weniger Schleuderdrehzahlen, sodass nur leichte Schwimmbewegungen entstehen und die Wäsche dadurch gereinigt wird. Um diese Schwimmbewegungen zu erzeugen, sollten Sie nicht zu viele Textilien gleichzeitig in der Waschmaschine waschen.

Als Feinwäsche gilt empfindliche Weiß- und Buntwäsche. In der Regel bestehen diese meist aus speziell behandelten Naturfasern (Baumwolle, Seide), aus Kunstfasern (Polyamid, Nylon), oder Mischgeweben. Da die Fasern weniger Schmutz aufnehmen, lassen sie sich auch einfacher waschen. Zudem nehmen die Fasern beim Trocknen wieder die ursprüngliche Form an, was das Knittern der Textilien wesentlich verhindert.

Für diese Waschgänge sollten Sie Flüssigwaschmittel oder Feinwaschmittel benutzen, da diese farb- und stoffschonend sind.

Pflegekennzeichen: Handwäsche

Artikel mit diesem Symbol dürfen Sie nur per Hand oder im Handwaschgang reinigen. Moderne Waschmaschinen bieten heute spezielle Programme an, die Handwäsche ersetzen können. Nach wie vor ist die Wäsche von Hand jedoch die bessere Wahl für besonders empfindliche Textilien wie Wolle oder Seide.

Pflegekennzeichen: Chemische Reinigung

Das Symbol mit einem durchgestrichenen Kreis verbietet eine chemische Reinigung. Textilien mit dem Kreis-Symbol dürfen chemisch gereinigt werden. Dabei geben die Buchstaben Auskunft über die erlaubten anwendbaren Reinigungsmittel. Dieses Wissen benötigen jedoch nur die Mitarbeiter in einer Textilreinigung.

Pflegekennzeichen: Bleichen

Das durchgestrichene Dreieck verbietet ein Bleichen der Textilien.

Findet sich ein einfaches Dreieck-Symbol auf den Pflegehinweisen bedeutet das, dass Sie den Artikel nicht bleichen dürfen. Wenn sich helle Flecken auf dunkler Wäsche bilden oder Textilien plötzlich einen grauen Farbton annehmen, kann die Anwendung von chemischen Bleichmitteln helfen. Ist das Bleichen erlaubt, bezieht sich der Hinweis auf separate, intensive Bleiche und nicht auf dem Einsatz von Bleichmitteln im Waschpulver. Diese sind in der Regel nicht in normalen Fein- und Buntwaschmittel enthalten. Vollwaschmittel hingegen enthalten bleichende Chemikalien, die jedoch erst bei hohen Temperaturen wirksam werden. Somit muss bei gezielter Anwendung das Mittel in Drogeriefachmärkten oder Reinigungen erworben werden.

Bleichmittel sind chemische Zusätze, die die unerwünschten Verfärbungen entfernen und gleichzeitig desinfizieren. Grundlage ist die Freisetzung von aggressivem und atomarem

Sauerstoff, der mit unerwünschten Farbstoffen Verbindungen eingeht. Allerdings können empfindliche Textilfarben ebenso mit dem Sauerstoff reagieren, weshalb es unbedingt notwendig ist, sich über die richtigen Pflegehinweise zu informieren.

Es empfiehlt sich, das Pulver in einer Sprühflasche anzurühren und dann direkt auf den Fleck zu sprühen. Nach kurzen Einwirken und nachfolgendem Waschmaschinengang bekommt das Textil wieder die ursprüngliche Farbe. Sind Textilien komplett vergraut, hilft es, das Pulver separat zum Waschmittel bei einem Waschmaschinengang hinzuzugeben.

Vorsicht bei der Anwendung: Bleichmittel enthalten scharfe Substanzen. Daher dürfen Sie diese nicht in Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten bringen. Bleichmittel sind ökologisch stark umstritten, da sich einige Bestandteile des Bleichstoffes nicht absetzen können und mit dem Wasser ablaufen. Wer auf eine ökologischere Alternative setzen möchte, gibt etwas Zitronensaft auf einen hartnäckigen Fleck und lässt diesen einwirken. Anschließend legt man das betroffenen Textil für mehrere Stunden in die Sonne und mit etwas Glück verschwinden die Flecken auf natürliche Weise.

Pflegekennzeichen: Trocknen

Wäschetrockner
Ist das Trockner-Symbol durchgestrichen, dürfen Sie die Textilien nicht im Wäschetrockner trocknen.

Das Quadrat mit einem Kreis in der Mitte bedeutet, dass das Textil im Wäschetrockner getrocknet werden darf. Die Punkte innerhalb des Kreises geben Ihnen Auskunft über die Höhe der maximal erlaubten thermischen Belastung an. Ein Punkt bedeutet, dass nur bei schwacher Temperatur getrocknet werden darf (höchstens 60 °C), bei zwei Punkten dürfen die Teile bei höheren Temperaturen (bis zu 80 °C) getrocknet werden.

Nicht jedes Kleidungsstück ist für den Trockner geeignet, da bei dem Vorgang eine zusätzliche Belastung von Materialien und Farbe anfällt. Nach zahlreichen Waschgängen verändert sich oftmals Form, Farbe und Stabilität der Textilien, daher sollten diese immer besonders schonend behandelt werden. Zu dieser Behandlung gehört eine niedrige Temperatureinstellung, die verhindert, dass die Materialien spröde und brüchig werden. Wir empfehlen Ihnen, eine Programmeinstellung zu verwenden, die die Textilien nicht vollständig trocknet. Diese noch feuchten Textilien dürfen keinesfalls zusammengelegt im Schrank aufbewahrt werden, da es dann zur Schimmelbildung kommen kann. Die Restfeuchte sollten Sie heraus bügeln.

Lufttrocknen
Der Wäschetrockner benötigt besonders viel Energie und neutralisiert den Duft des Waschmittels. Daher empfiehlt sich eine schonendere Methode: das Lufttrocknen.

Schlagen Sie die Textilien direkt nach dem Waschen in der Maschine kräftig auf. Dies vermeidet Gerüche, lockert die Fasern und lässt die Textilien weicher werden. Weiße Wäsche können Sie bedenkenlos direkt in die Sonne stellen, so werden die Textilien schonend gebleicht. Farbwäsche sollten sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Vorsicht: Wolle, gestrickte Ware oder Textilien, die Daunen enthalten dehnen sich bei Nässe und sollten daher liegend auf dem Wäscheständer getrocknet werden. Auch im Winter können Sie Textilien an der frischen Luft trocknen. Dabei schreckt vor allem das erstmalige Einfrieren der Textilien ab. Doch nach längerer Wartezeit an einem frostigen und trockenen Tag, findet ein physikalischer Vorgang statt, den man „Sublimation“ nennt. Das Eis beginnt irgendwann zu schmelzen und geht direkt in einen gasförmigen Zustand über. Diesen Vorgang sollte man vor allem bei dicken Handtüchern oder Frottee-Textilien im Winter ausnutzen, da die Teile nach der Sublimation trocken und weich werden. Wer für das Lufttrocknen in der freien Natur keine Möglichkeiten hat, kann seine Wäsche ebenso gut in einem beheizten Raum aufhängen. Dieser darf jedoch keinesfalls kühl sein, da nur warme Luft ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen kann und sollte regelmäßig gelüftet werden. Das Trocknen an der Luft verringert Energiekosten und schont die Umwelt.

Pflegekennzeichen: Bügeln

Artikel mit diesem Symbol dürfen Sie bügeln. Ist das Bügeleisen auf dem Symbol durchgestrichen, dürfen Sie die Textilien nicht bügeln. Die Punkte auf den Bügeleisen geben die zulässige Bügeltemperatur an, die nicht überschritten werden darf.

Hier können Sie sich nach folgender Faustregel richten:

  • Stufe 1: ca. 100 °C
  • Stufe 2: ca. 150 °C
  • Stufe 3: ca. 200 °C

 

Beginnen Sie das Bügeln am besten dann, wenn die Textilien noch leicht feucht sind. Dampfbügeleisen hingegen geben die notwendige Feuchtigkeit bereits von selbst ab, weshalb man in diesem Fall auch mit trockenen Textilien arbeiten kann. Drehen Sie die Textilien auf die linke Seite, um den Bügelglanz zu vermeiden und damit die Farben weiterhin intensiv bleiben. Vorsicht gilt bei Textilien mit Applikationen und Aufdrucken. Damit die angebrachten Materialien nicht beschädigt werden, dürfen die Textilien nie direkt gebügelt werden. Dafür eignet sich ein aufgelegtes Tuch, dem die direkte Hitze keinen Schaden hinzufügt.

Um einen groben Überblick zu schaffen, finden Sie hier die gängigen Temperaturen-Grenzen verschiedener Stoffe:

Baumwolle
Baumwolle kann auf Stufe 3, also mit einer hohen Temperatur, gebügelt werden. Eine alternative Möglichkeit wäre die Einstellung „Dampfbügeleisen“. Bei Baumwoll-Mischgeweben sollten niedrige Temperaturen verwendet werden, da bei zu hoher Einstellung die Chemiefaseranteile (z.B. Polyamid) schmelzen. In diesem Fall wird das Material plötzlich unelastisch und brüchig.

Leinen
Oftmals sind Leinen nach der Wäsche zu knittrig zum Tragen, daher bügelt man den Naturstoff mit hoher Temperatur (Stufe 3). Weil Leinen sehr robust und widerstandsfähig gegen Hitze sind, dauert das Bügeln etwas länger als bei anderen Materialien.

Viskose
Viskose gehört zu den Naturfasern und lässt sich einfach bügeln. Sie können meist sogar darauf verzichten, wenn Sie das Textil direkt nach dem Waschen auf die Leine hängen. Falls der Stoff doch noch ein wenig knitterig sein sollte, reicht ein leichtes Bügeln auf Stufe 1.

Wolle
Wenn überhaupt, dann sollten Sie Wolle nur bei sehr schwacher Temperatur bügeln. Das Textil darf jedoch nie direkt mit dem Bügeleisen in Kontakt kommen, da sich sonst Glanzspuren bilden. Deshalb ist es in diesem Fall wichtig ein feuchtes Stofftuch aufzulegen.

Seide
Seide sollte nur im feuchten Zustand bei niedriger Temperatur gebügelt werde. Sprühen Sie keinesfalls Bügeldampf nach, da sonst leicht Wasserflecken entstehen.

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