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Cotton made in Africa

„Cotton made in Afrika“ – eine Initiative für mehr Nachhaltigkeit

Seit der Gründung im Jahr 1949 engagiert sich die Gerhard Rösch GmbH für soziale, ökologische und ökonomische Projekte, achtet auf eine familienfreundliche Personalpolitik und verfügt seit 1971 über einen betriebseigenen Kindergarten. Mit dem seit Jahren zunehmenden Interesse der Kunden an ethisch vertretbaren Produkten, kooperiert das Unternehmen und somit auch das Tochterunternehmen, die Rösch Fashion GmbH&Co.KG,  seit dem 17.Juni 2013 auch mit „Cotton made in Africa“ (CmiA), einer Initiative der „Aid by Trade Foundation“ (AbTF).

 Diese Initiative schafft eine Allianz von internationalen Textilunternehmern, welche die nachhaltig erzeugte Baumwolle der rund 650.000 teilnehmenden Kleinbauern gezielt für den Weltmarkt einkaufen und weiterverarbeiten. Die Einnahmen kommen den Kleinbauern in den Projektländern unmittelbar zu Gute, z.B. durch Schulungen, die den afrikanischen Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden vermitteln. So können die Bauern aus Sub-Sahara Afrika (Côte D´Ivoire, Ghana, Kamerun, Mosambik, Malawi, Sambia, Simbabwe, Tansania, Uganda und Äthiopien) die Qualität ihrer Baumwolle verbessern, höhere Ernteerträge und Einkommen  erzielen und hierdurch ihr Leben und das Ihrer Familien verbessern. Darüber hinaus steht „CmiA“ für Vorfinanzierungen oder Projekte in den Gemeinden, die beispielsweise den Ausbau der schulischen Infrastruktur in den ländlichen Baumwollregionen fördert. „CmiA“-Baumwolle ist nachhaltig angebaut und hat einen wesentlich besseren ökologischen Fußabdruck als konventionell angebaute Baumwolle.

 

CmiA (1)

© Paul Hahn/Aid by Trade Foundation

 

Die „Aid by Trade Foundation“

Nur durch nachhaltige Entwicklung kann die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen gesichert und lebenswichtige Ressourcen geschützt werden. Aus dieser Überzeugung heraus gründete Dr. Michael Otto im Jahr 2005 die „Aid by Trade Foundation“. Ziel der Stiftung ist es,  in Subsahara-Afrika soziale Bedingungen zu verbessern und den Umweltschutz zu fördern.  Umgesetzt wird dies durch die Aktivierung von Marktkräften in den Absatzmärkten. Subsahara-Afrika ist der weltweit fünftgrößte Baumwollexporteur. Somit kommt der dortigen Baumwoll-Produktion eine Schlüsselrolle hinsichtlich Bekämpfung von Armut und Ernährungssicherheit zu.

 Die „Aid by Trade Foundation“ verfolgt als gemeinnützige Organisation keine wirtschaftlichen Zwecke. Partner der Stiftung setzen sich aus der Wirtschaft, Umweltorganisationen sowie aus internationalen Textilunternehmen und afrikanischen Baumwollgesellschaften zusammen. Durch die stetige Zusammenarbeit und das breite Expertenwissen bleibt Forschung und Entwicklung stets auf dem neuesten Stand. Mittlerweile bauen circa 655.000 Kleinbauern aus Subsahara-Afrika Baumwolle mit dem „Cotton made in Africa“-Qualitätssiegel an. So profitieren inklusive der Familienmitglieder 5,5 Mio. Menschen von der gleichnamigen Initiative. Derzeit sind über 20 Unternehmen an der Nachfrageallianz beteiligt – neben der Rösch Fashion GmbH & Co. KG auch vielen bekannten Firmen wie die Otto Group, Tchibo, Puma und Oliver.

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© Paul Hahn/Aid by Trade Foundation

 

Nachhaltigkeit – mehr als nur ein Trendwort

Im letzten Jahrzehnt lässt sich ein verstärkter Trend an nachhaltiger Mode beobachten. Dies spiegelt sich an den Verkaufszahlen der „CmiA“-Textilien wieder. Waren es 2007 etwa 440.000 verkaufte Teile, so stiegen diese bis 2013 auf etwa 30 Millionen verkaufte Teile an. Doch was genau versteht die „Aid by Trade Foundation“ unter Nachhaltigkeit? Für die Stiftung geht es vor allem darum, das Einkommen der Kleinbauern in Afrika zu sichern, soziale Aspekte zu fördern und aktiv zum Umweltschutz beizutragen.

 Bevor Produkte mit dem „CmiA“-Qualitätssiegel ausgezeichnet werden dürfen, führen die Partner-Unternehmen eine Lizenzgebühr an die „Aid by Trade Foundation“ ab. Anstelle von Spendengeldern reinvestiert die Stiftung diese Einnahmen in Kooperationsprojekte, die beispielsweise den Ausbau der Schulinfrastruktur fördern, zur Erwachsenenbildung beitragen oder gesundheits- & umweltschonende Anbaumethoden von Baumwolle vermitteln. Darüber hinaus investiert die Stiftung die Einnahmen aus Lizenzgebühren in die regelmäßige Verifizierung des „CmiA“-Standards durch unabhängige Prüfer. Dadurch wird sichergestellt, dass die „CmiA“-Standardkriterien eingehalten werden.

 Alle Beteiligten gehen somit als Gewinner aus der Zusammenarbeit heraus, denn die Partner der Initiative erhalten nachhaltig produzierte, hochwertige Baumwolle, ohne dafür signifikant höhere Preise als für konventionell hergestellte Baumwolle zu zahlen. Die afrikanischen Kleinbauern werden durch Schulungen in die Lage versetzt, Erträge und Qualität Ihrer Baumwolle zu steigern und gleichzeitig ihre Gesundheit und die Umwelt zu schonen. Dank dieser Maßnahmen verbessern sich die sozialen Bedingungen der Bäuerinnen, Bauern und ihrer Familien. Die Kunden haben Zugang zu Produkten, mit deren Kauf sie direkt afrikanische Kleinbauern und ihre Familien unterstützen und die Umwelt schützen.

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© Paul Hahn/Aid by Trade Foundation

 

Das Verifizierungssystem

Das zweistufige Verifizierungssystem wurde zusammen mit der niederländischen Universität Wageningen, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“, den Baumwollgesellschaften in den Projektländern und mit sozial-, umwelt- und entwicklungspolitischen Institutionen wie dem WWF und der Welthungerhilfe entwickelt. Ausschlusskriterien für Unternehmen, die das „CmiA“-Siegel erhalten wollen sind selbstverständlich Kinderarbeit (gemäß ILO-Konventionen), Menschenhandel (gemäß UN Palermo Protokoll) und Zwangsarbeit (gemäß ILO Konventionen). Außerdem dürfen die Kleinbauern keine künstliche Bewässerung einsetzen, müssen die Bodenfruchtbarkeit erhalten und zum Schutz der Gewässer beitragen. Die Abholzung von Primärwäldern ist ebenso verboten wie Eingriffe in ausgewiesene Schutzgebiete sowie die Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut. Die Versammlungsfreiheit sowie die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in Instanzen, die die Kleinbauern vertreten, müssen gewährleistet sein (vgl. ILO Konventionen). Pestizide, die durch die Rotterdamer und Stockholmer Konvention reguliert oder die WHO als extrem oder hochgefährlich einstuft (Klasse Ia und Ib), dürfen nicht verwendet werden. Geschäftsbeziehungen müssen entsprechend der OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen nationalem oder internationalem Recht entsprechen.

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© Paul Hahn/Aid by Trade

 

Wie Sie aktiv mithelfen können

Viele Kleinbauern in Subsahara-Afrika leben unterhalb der Armutsgrenze. Baumwolle zählt dort zu den wichtigsten Einnahmequellen, mit denen die Familien in den ländlichen Regionen ihren Lebensunterhalt verdienen. Je mehr Baumwollbauern nach „CmiA“-Standard Baumwolle anbauen, desto größer wird das Angebot nachhaltiger Baumwolle auf dem Markt sein und umso mehr Familien können ihre Lebensbedingungen verbessern. Gemeinsam mit der „Cotton made in Africa“-Initiative können wir Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in der Textilbranche etablieren.

 Entdecken Sie die „Cotton made in Africa“-Kollektion von Rösch und unterstützen Sie gemeinsam mit uns die „Cotton made in Africa“-Initiative. Mit jedem Kauf eines Produktes, das mit dem „CmiA“-Siegel ausgezeichnet ist, unterstützen Sie afrikanische Kleinbauern und leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Afrikas.

Alle „Cotton made in Africa“-Modelle finden Sie hier.

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© Paul Hahn/Aid by Trade

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