YOGA – 3 Übungen für die kleine Entspannung zwischendurch

YOGA – 3 Übungen für die kleine Entspannung zwischendurch

In unserem heutigen Beitrag, zeigen wir Euch unsere 3 Lieblings-Yoga-Übungen für Zwischendurch um unseren Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Zunächst möchten wir aber kurz erklären, für was Yoga steht:

Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien, zu der sowohl körperliche als auch geistige Übungen gehören. Die körperlichen Übungen (Asanas) trainieren Kraft, Flexibilität und Gleichgewicht. Zum Yoga gehören außerdem Atemübungen (Pranayama), Tiefenentspannungen und Meditationen. Ziel ist es durch die Stellungen, Körper, Geist, Seele und Atem in Einklang zu bringen und dadurch tiefe innere Gelassenheit zu erhalten. Besonders geeignet ist Yoga für gestresste Menschen, da die Übungen beruhigend und ausgleichend wirken.

In den folgenden Absätzen erklären wir dir unsere 3 Lieblingsstellungen. Das besondere ist, dass Du sie immer mal zwischendurch machen kannst, wenn Du mal keine Zeit hast für eine komplette Praxis. Zudem sind sie für Anfänger wie für erfahrene Profis geeignet ;-). Lockere Kleidung für Yoga findest du in unserem Shop unter anderem.

Stellung 1: Spinal Twist (Kategorie Körperübungen /Asanas)

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Unsere erste Yoga Übung heißt Spinal Twist (Rumpfdrehen) ist super für Anfänger geeignet, um gezielt die Rückenmuskulatur zu stärken. Hierbei wird der untere und mittlere Rücken gedehnt und die inneren Organe massiert. Ziel der Yoga Übung ist es, die sogenannte Glückshormone und Endorphine freizusetzen. Die Dauer der Übung ist 1-3 Minuten.

Ausführung:

  1. Setze dich zu Beginn in die einfache Sitzhaltung mit geradem Rücken und angezogener Nackenschleuse.
  2. Lege die Hände auf die entspannten Schultern, dabei sind die Oberarme parallel zum Boden und die Ellbogen auf Schulterhöhe. Umfasse die Schultern von hinten mit den Daumen und mit den restlichen gestreckten Fingern von vorne.
  3. Drehe beim Einatmen Kopf und Oberkörper aus dieser Ausgangsposition heraus nach links, beim Ausatmen nach rechts.

Vorteile:
Sie mobilisiert und kräftigt die Wirbelsäule, die schräge Bauchmuskulatur und die gesamte Rückenmuskulatur werden gestärkt und gleichzeitig erfahren Bauchraum und Unterleib eine leichte Massage. Zudem hilft die Übung bei Ischias-, Nacken- und Rückenbeschwerden zu lindern, da sie den Brust-, Herz- und Lungen Raum öffnet, dein Herz-Chaka aktiviert und dadurch Mitgefühl, Liebe und Toleranz gefördert wird.

Stellung 2: Salabhasana (Kategorie Körperübungen / Asanas)

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Salabhasana, auch Heuschrecke genannt, ist eine tolle Yoga Übung um mehr Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein zu entfalten. Die Übung soll dir zu mehr Selbstverantwortung und Kraft verhelfen. Die Übung solltest Du 2 – 3 wiederholen und bei der letzten Wiederholung einige Atemzüge lang in der Haltung verweilen.

Ausführung:

  1. Lege dich Entspannt auf dem Bauch und lass dein Kinn am Boden ruhen. Strecke die Arme aus und lass die Handflächen zueinander zeigen.
  2. Atme tief ein, hebe deine Beine und Arme hoch und halte sie oben. Dann atme tief aus und kehre langsam in die Ausgangsstellung zurück.

Vorteile:
Die Übung erfrischt und aktiviert. Sie kann auch sehr wohltuend bei Ischiasproblemen, Müdigkeit, Verdauungsstörungen und Stress sein. Zusätzlich kann sie auch Hüftschmerzen und rheumatische Beschwerden lindern. Salabhasana stärkt die Lendenwirbelsäule, Lungen und Herz und verbessert die Sauerstoffaufnahme und allgemeine Körperhaltung. Besonders geeignet ist die Salbasana auch für Menschen, die viel sitzen, da sie die Bein- und Gesäßmuskulatur kräftigt.

Stellung 3: Flankenatmung (Kategorie Atemübungen / Pranayama)

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Unsere letzte Übung lautet Flankenatmung und ist eine der Energiequellen im Yoga. Sie sorgt dafür, dass dein Körper energetisch aufgetankt bleibt und die Zellen Sauerstoff erhalten um dich zu entgiften und vor Krankheiten zu schützen. Die Übung solltest Du 3 mal auf jeder Seite ausführen.

Ausführung:

  1. Stelle dich in die Grätschstellung, die Fußspitzen zeigen währendessen nach außen. Stütze dich nun mit der linken Hand auf der Mitte des linken Oberschenkels ab. Dein rechter Arm zeigt dabei nach außen.
  2. Atme langsam und tief durch deine Nase und schließlich wieder langsam aus. Neige dein Oberköper während dem ausatmen langsam zur linken Seite.
  3. Jetzt atmest Du wieder ein und kehrst dabei langsam zur Grätschstellung zurück. Der rechte Arm zeigt dabei nach rechts.
  4. Wechsele danach zu deiner anderen Seite und wiederhole die ersten 3 Schritte auf dieser Seite (der linke Arm zeigt nach links, rechte Hand stützt auf rechtem Oberschenkel,…).

Vorteile:
Die Übung erinnert dich daran voll und tief zu atmen, auch im Alltag. Wie oben schon genannt reinigt sie unsere Organe und wirkt entspannend. Dazu steigert die Flankenatmung die Konzentration, Bewusstsein und verbessert das seelische und geistige Gleichgewicht.

Wir wünschen dir viel Spaß bei der Ausführung und hoffen dir gelingt es dein Körper, Geist, Seele und Atem in Einklang zu bekommen.  Falls Du Fragen oder Anregungen zur Ausführung der Übungen hast, kannst Du uns jeder Zeit eine E-Mail schreiben!

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