Was passiert, wenn wir einschlafen?

Was passiert, wenn wir einschlafen?

Der Herzschlag wird langsamer, der Blutdruck und die Körpertemperatur sinken und die Muskeln entspannen sich – wir schlafen ein. Doch was passiert eigentlich, wenn wir einschlafen?

Wenn es dunkler wird, gelangt diese Information über den Sehnerv direkt zum Hypothalamus. Dieser bildet daraufhin das Schlafhormon Melatonin, welches dafür sorgt, dass wir müde werden. Daher kommt es auch, dass wir bei Lichtmangel an dunklen Wintertagen häufig schon früh am Tag müde werden.

Wenn wir uns in diesem Zustand zur Ruhe legen, gelangen wir zunächst in die sogenannte Einschlafphase. Dieser sehr leichte Schlaf bildet den Übergang zwischen Wachsein und Schlafen. Dabei ist das Einschlafen vergleichbar mit einem Tauchgang: Unser Bewusstsein sinkt gewissermaßen immer tiefer.Diese Phase dauert ca. eine viertel Stunde – ab jetzt beginnt das Erholungsprogramm. Je Entspannter wir sind, desto kürzer dauert es bis wir absinken. Unterstützend wirkt dabei z.B. unsere Nachtwäsche.

Auf das Einschlafen, folgt die Phase des Leichtschlafes. Der Herzschlag und die Atmung verlangsamen sich noch mehr und der Körper entspannt sich weiter. Diese Phase dauert in der Regel weite 15 Minuten.

Im Anschluss gelangen wir in die Tiefschlaf-Phase. Diese Phase ist für uns am wertvollsten – Körper und Geist erholen sich und die Zellen regenerieren. Der Tiefschlaf ist somit ein wahrer „Schönheitsschlaf“.Den ersten Tiefschlaf haben wir nach ca. einer Stunde  beendet (die folgenden Tiefschlafphasen werden im Laufe der Nacht kürzer).

Wir verlassen den Grund des Bewusstseins und steigen wieder nach oben. Jetzt beginnt die sogenannte REM-Phase („Rapid Eye Movements“) – unsere Augen rollen hin und her, auch unser Herz schlägt jetzt schneller. In dieser Phase finden die meisten und intensivsten Träume statt .  deshalb wird die REM-Phase auch als Traumphase bezeichnet. Während dieser Phase findet die Informationsverarbeitung im Gehirn statt und die Hirn-Aktivitäten sind nahezu identisch mit denen im wachen Zustand. Die erste REM-Phase einer Nacht dauert nur ca. 10 Minuten, die folgenden werden immer länger und können am Ende der Nacht bis zu einer Stunde dauern.

Insgesamt haben alle Phasen zusammen ca. 90 Minuten gedauert.

Danach wachen wir häufig kurz auf (was wir am nächsten Morgen allerdings meist nicht mehr wissen) und treten dann wieder in die Phase des leichten Schlafs ein und die Abfolge der jeweiligen Schlafphasen beginnt von Neuem. Ein gesunder Mensch durchläuft jede Nacht vier bis fünf solcher Zyklen.

 

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