Tipps zum Einschlafen!

Tipps zum Einschlafen!

Jeder kennt es! Man will endlich einschlafen und ruhen, aber die Gedanken nicht. Nervige Fragen wie „habe ich alles erledigt für morgen?“ oder quellende Sorgen halten uns auf Trapp und hindern uns vom einschlafen ab.

Der Herzschlag wird langsamer, der Blutdruck sinkt und die Muskeln entspannen sich – wir schlafen ein. Doch was passiert eigentlich, wenn wir einschlafen?
Wir durchlaufen jede Nacht verschiedene Schlafphasen und das wiederholt. Zunächst gelangen wir in die sogenannte Einschlafphase. Wenn es dunkler wird, gelangt die Information über den Sehnerv direkt zum Hypothalamus, dieser bildet das Schlafhormon Melatonin, welches dafür sorgt, dass wir müde werden. Nach einer viertel Stunde schlafen wir in der Regel ein. Ab jetzt beginnt das Erholungsprogramm. Dabei ist das Einschlafen vergleichbar mit einem Tauchgang: Unser Bewusstsein sinkt gewissermaßen immer tiefer. Nach etwa 30 Minuten befinden wir uns im Tiefschlaf. Diese Phase ist für uns am wertvollsten – Körper und Geist erholen sich und die Zellen regenerieren. Der Tiefschlaf ist somit ein wahrer „Schönheitsschlaf“. Nach einer halben Stunde haben wir den Tiefschlaf beendet. Wir verlassen den Grund des Bewusstseins und steigen wieder nach oben. Jetzt beginnt die sogenannte REM-Phase („Rapid Eye Movements“) – unsere Augen rollen hin und her, auch unser Herz schlägt jetzt schneller. In dieser Phase finden die meisten und intensivsten Träume statt, deshalb wird die REM-Phase auch als Traumphase bezeichnet. Nach dieser Phase wachen wir auf. Insgesamt haben alle Phasen zusammen 90 Minuten gedauert. Ein gesunder Mensch durchläuft jede Nacht vier bis fünf solcher Zyklen.

Du hast Probleme in die erste Phase überhaupt zu kommen und leidest auch unter Einschlafschwierigkeiten? Oder wachst ständig auf und hast es satt tausend mal im Bett umzuwälzen bis Du endlich im Land der Träume angekommen bist? Dann sind unsere Tipps genau das richtige für Dich!

Tipp 1: Milch
Das Glas warme Milch mit Honig ist eines der bekanntesten Haushaltstricks. Viele versprechen sich viel von dem Hausmittel, aber wissenschaftlich nachgewiesen ist der Effekt nicht. Die Milch hat zwar das Einschlafhormon Melatonin, aber die Dosierung ist zu gering um tatsächlich davon einzuschlafen. Allerdings hat sie einen psychologischen Effekt, da sie satt macht, entspannt und somit uns zur Ruhe kommen lässt.

Tipp 2: Lesen
Ein nützliche Methode ist das Lesen, da es beruhigt und die Gedanken abgelenkt sind. Achte allerdings darauf, dass die Lektüre nicht zu emotional aufreibend ist. Zudem solltest Du das Buch nicht im Bett zu lesen. Probiere doch mal unseren Buchtipp „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster springt und verschwand“ aus.

Tipp 3: Schäfchen zählen
Die bekannteste Methode ist das Schäfchen zählen und sie kann auch helfen. Zählen ist sehr monoton und entspannt. Sorgen und Gedanken werden abgelenkt, die das Einschlafen hindern. Es müssen auch keine Schafe sein. Es geht eher darum reizarme Gedanken zu haben, die den Schlaf fördern und für Entspannung sorgen.

Tipp 4: Kein Alkohol
Alkohol macht zwar müde, aber sorgt für einen unruhigen Schlaf. Verzichte deshalb auf Alkohol und trinke lieber einen Schlaf- und Nerventee.

Tipp 5: Nachtwäsche
Alle Menschen schwitzen in der Nacht. Oftmals wird der Nachtschweiß auch in den Wechseljahren, durch ständige Hitzewallungen, zum lästigen Begleiter. Mit unserer Nachtwäsche kannst Du problemlos durchschlafen. Gerade im Winter schützt es auch vor Kälte und lässt Dich so angenehm einschlafen.

 

Tipp 6: Rituale
Gewöhne Dir Rituale an wie beispielsweise vor dem Schlaf gehen noch ein Spaziergang zu machen. Gehe möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur selben Zeit auf. Dies fördert einen bestimmten Schlafrhythmus.

Tipp 7: Sport
Körperliche Anstrengung am Tag sorgen für Müdigkeit am Abend und für Stressabbau. Achte darauf Sport am Nachmittag zu treiben und nicht vor dem Schlafen gehen, da Du sonst wieder eine Weile brauchst bist Du müde bist.

Tipp 8: Die richtige Atemtechnik
Zu Beginn solltest Du Deine Zunge hinter den oberen Schneidezähne am Gaumen verstauen und durch die Nase atmen. Zähle bis 4 und anschließend den Atem anhalten und bis 7 zählen. Danach durch Deinen Mund ausatmen und bis 8 Zählen. Wenn Du alles korrekt gemacht hast, solltest Du beim ausatmen ein leichtes Rauschen hören. Diese Atemübung senkt den Puls und sorgt für Entspannung, da große Mengen verbrauchter Luft nach draußen strömen. Wir empfehlen die Übung zunächst 4 mal zu wiederholen.

Wer dauerhaft Einschlafprobleme hat, sollte besser seinen Hausarzt aufsuchen. Manchmal ist eine Untersuchung im Schlaflabor oder bei einem Psychiater oder Neurologen sinnvoll. Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Einschlafen 😉

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