Das große Battle – Nachtkleid vs. Pyjama

Für all jene, die sich in der Nacht gegen Textilfreiheit entscheiden, stellt sich beim Shoppen von Nachtwäsche eine entscheidende Frage: Nachtkleid – auch als weniger modisch klingendes Nachthemd bekannt – oder Pyjama? Beide sind in etlichen Materialien und Stilrichtungen erhältlich, was die Entscheidung noch schwieriger für uns macht. Um euch künftig von der Ratlosigkeit und Entscheidungsangst beim „Night-Shopping“ zu befreien, fassen wir für euch im Folgenden die wesentlichen Unterschiede der beiden Nachtwäschevarianten zusammen und beraten euch, welcher Nachtwäschetyp ihr sein könntet.

Wer warme, sanft umspielte Beine bis zum Knöchel als oberste Priorität beim Thema Nachtwäsche setzt, ist definitiv Anhänger des Teams Pyjama. Modelle mit langer Hose sorgen dafür, dass frau sich „angezogen“ fühlt und auch unter einer leichten Bettdecke nicht friert. Gerade klassische Nachtwäschestoffe wie Flanell potenzieren den Wärmeeffekt noch. Wer jedoch etwas trendiger schlafen möchte, kann selbstverständlich auch auf Sweat- und Fleece-Teile aus der Loungewear zurückgreifen. Besonders hochwertig und angenehm zu tragen sind darüber hinaus Pyjamas aus Kaschmir oder Seide.

Auch Fans des angesagten androgynen Looks sind besonders bei der Wahl für einen Pyjama kaum Grenzen gesetzt: Genauso konsequent wie unkompliziert wird dieser Look umgesetzt, wenn man sich einfach am Schrank des Partners vergreift und dessen Boxershorts mit einem Oversize-Shirt oder seinen Pyjama mit Hemdoberteil trägt. Für Mädels, denen diese Ausführung des androgynen Styles doch einen Tick too much ist, gibt es natürlich auch in der Damenbekleidung mehr als genügend Auswahl. So finden sich Pyjamas, deren Oberteile mit Hemdkragen und Knopfleiste versehen sind, Pyjamas in sehr geradlinigen Schnitten ohne Taillenbetonung und Modelle in klassischen Unisex-Mustern und –Farben wie etwa weiße Karos auf Darkblue.

Wollt ihr hingegen eure Femininität in Szene setzen oder gar euren (potentiellen) Partner überraschen, so empfehlen wir euch eher ein Nachtkleid. Dabei existiert für jeden Punkt auf dem Kontinuum der Sexiness das perfekte Modell! Romantische Nachtkleider im Blütenprint oder mit Rüschen und Volant sind auch ein Hingucker auf jeder Pyjamaparty und der perfekte Dress für einen Mädelsabend. Schicke Satinkleider repräsentieren bereits einen deutlich edleren Style, während das erotische, kurz geschnittene Negligé mit Spitzenapplikationen und (semi-)transparenten Cutouts schließlich euer Verführungspotential ins Unermessliche perfektioniert.

Deutlich pragmatischere Argumente für Nachtkleider sind außerdem ihr Tragekomfort und ihre Leichtigkeit in lauen Sommernächten. Während Pyjamas die Gefahr bergen, ein unangenehmes Gefühl am Bein auszulösen, am Bund in die Haut einzuschneiden oder uns bei hohen Temperaturen zum Schwitzen zu bringen, umgeht das Nachtkleid diese Komplikationen galant. Es schafft bei Wärme eine Leichtigkeit, der auch kurze Schlaf-Sets schwerlich nacheifern können, und strapaziert den Körper meist nur bei der Wahl einer inadäquaten Konfektionsgröße.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Overview eure Entscheidung erleichtern konnten und sind gespannt, welche Rösch Fashion–Teile in der kommenden Saison besonders beliebt sein werden. Wer sich weder für Nachtkleider noch für Pyjamas begeistert, kann glücklicherweise immer noch zum Onesie greifen. In diesem Sinne wünschen wir euch süße trendige Träume!

 

 

 

 

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