Cotton made in Africa – Tue gutes und rede darüber

Cotton made in Africa – Tue gutes und rede darüber

Cotton made in Africa und RÖSCH – ein nachhaltiges Team

Wir haben unsere erste Nachtwäsche-Kollektion „Cotton made in Africa“ auf den Markt gebracht und konnten uns als erster deutscher Anbieter zertifizieren. Aber jetzt mal der Reihe nach. Heute erklären wir Euch, was es mit CmiA auf sich hat, bevor wir Euch die Kollektion selbst vorstellen und schließlich nehmen wir Euch mit nach Afrika, zu den Menschen, die hinter dem großartigen Projekt stehen. Anfang Oktober haben wir dann in einigen Kaufhof-Filialen in Deutschland einen Aktionstag.

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Cotton made in Africa, was bedeutet das?

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation (AbTF), die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe leistet, um die Lebensbedingungen von Baumwollbauern und deren Familien in Subsahara Afrika zu verbessern. Aktuell nehmen rund 435.000 Kleinbauern aus Sambia, Simbabwe, Mosambik, Malawi, Ghana und Côte d’Ivoire an CmiA teil. In Schulungen vermittelt die Initiative den Baumwollbauern moderne, effiziente und umweltschonende Anbaumethoden, die ihnen helfen, die Qualität ihrer Baumwolle zu verbessern, höhere Ernteerträge und damit ein besseres Einkommen zu erzielen. Eine von der Stiftung aufgebaute Allianz von internationalen Textilunternehmern kauft die nachhaltig erzeugte CmiA-Baumwolle ein und führt eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Sie wird in den Anbauregionen re-investiert.

Wir wurden als erster deutscher Anbieter zertifiziert, was heißt das?

Die textile Wertschöpfungskette zeichnet sich durch seine hohe Komplexität aus. Auf dem Weg vom Rohmaterial bis zum EndPR_Bild_CmiAprodukt durchlaufen Textilien zahlreiche Produktionsschritte. Um mehr Transparenz in der textilen Wertschöpfungskette zu schaffen, bringen wir die erste Nachtwäsche-Kollektion aus 100%-CmiA-Baumwolle auf den Markt, die bis zum afrikanischen Baumwollfeld zurückverfolgt werden kann. Das konnten wir uns durch den neu verabschiedeten Hard Identity Preserved (HIP)-Standard der Aid by Trade Foundation (AbTF) nachweislich attestieren lassen.

Nachdem die Aid by Trade Foundation den Hard Identity Preserved (HIP-) Standard für die lückenlose Rückverfolgbarkeit der CmiA-Baumwolle in der textilen Kette auf den Weg gebracht hat, bringt Rösch die erste Kollektion aus 100%-CmiA Baumwolle gemäß HIP-Standard auf den Markt: „Durch den neu lancierten Hard Identity Preserved Standard trägt die Aid by Trade Foundation maßgeblich zu mehr Transparenz in der textilen Wertschöpfungskette bei. „Für uns ist es ein großer Erfolg, das erste Unternehmen zu sein, das seinen Kunden Produkte anbieten kann, die bis zum Anbaugebiet der CmiA-Baumwolle in Afrika zurückverfolgt werden können,“ so Andreas Söffker, Geschäftsführer bei Gerhard Rösch. Christian Barthel, Supply Chain Manager der Aid by Trade Foundation ergänzt: „Wir freuen uns, dass es Rösch gelungen ist die Anforderungen des Hard Identity Preserved Systems zu erfüllen und so die ersten CmiA-Produkte gemäß HIP-Standard auf den Markt zu bringen. So rückt der Kleinbauer, der am Ursprung der textilen Wertschöpfungskette steht, wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit.“ Zu den Voraussetzungen des HIP-Standards zählt unter anderem die separate Lagerung der Baumwolle in allen Produktionsschritten der Wertschöpfungskette.

Weitere Anforderungen hat die Aid by Trade Foundation in seiner Chain of Custody (CoC) Guideline zur Anleitung für die gesamte textile Kette zusammengefasst. Durch Workshops und Analysen der Warenströme unterstützt die Stiftung seine Partner zusätzlich dabei die Verarbeitung der CmiA-Baumwolle in der textilen Prozesskette lückenlos zu kontrollieren. Der Konsument kann CmiA HIP-Produkte anhand eines entsprechenden Labels erkennen.

Soziale und ökologische Verantwortung im Unternehmen und in seiner Wertschöpfungskette zählt zur Unternehmensphilosophie der Gerhard Rösch GmbH. Seit 2013 ist das familiengeführte Textilunternehmen aus Tübingen Partner der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative und unterstützt so die Verbesserung der Lebensbedingungen von aktuell 435.000 afrikanischen Kleinbauern und inklusive ihrer Familienangehörigen über 3,2 Millionen Menschen.

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